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Akne – was die Ursachen sind und wie man es langfristig verbessern kann

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Akne ist ein großes Thema, denn es betrifft nicht nur die Haut, sondern führt auch dazu, dass man sich unsicher und minderwertig fühlt. Akne ist einer der Gründe, weshalb die Kosmetikindustrie sprießt – während es auch die Pickel machen…

Da sehr viele von uns mehr oder weniger davon betroffen sind, wollte ich es gerne ansprechen und euch erzählen warum ich selbst gerade erst von einem großen Schub eingeholt wurde und was genau die Gründe dafür sind. Außerdem erzähle ich euch auch wie genau ich meine Haut unterstütze damit sie schnell wieder in Ordnung kommt und ich mich nicht mehr unter einer Make-up Schicht verstecken muss…

Erst einmal Grundsätzliches:
Grundsätzlich bildet sich Akne hauptsächlich im Gesicht, am Rücken und an der Brust. Der Grund dafür ist, dass diese Bereiche die größte Anzahl an Talgdrüsen haben.

Talgdrüsen sorgen dafür, dass eine Mischung aus Ölen und Waxen die Haut versorgt und damit Wasserverlust reduziert, bzw. verhindert.

Nicht entzündliche Akne:

Mitesser – weiße und schwarze Mitesser
Diese sind mehr oder weniger einfach eine Verschmutzung der Talgdrüse und der Anfang von dem, was man als Pickel kennt. Mitesser entzünden sich nicht, da der Zellverschluss nicht vollständig ist und sich daher die Flüssigkeit nicht staut sondern ablaufen kann.

Entzündliche Akne:

Pickel

Diese entwickeln sich aus dem Mitesser, nur das die Talgdrüse im Fall des Pickels verstopft ist und sich daher entzündet. Der betroffene Bereich besteht vielmehr aus der Talgdrüse, der Haarwurzel, dem Haarkanal und der Hautpore. Da die Entzündungsflüssigkeit nicht ablaufen kann, staut sie sich und die Entzündung verursacht Rötung und oft leichte Schwellung.

Fisteln und Zysten

Sitzen tief unter der Hautoberfläche und können das umliegende Gewebe schädigen was dann zu Narbenbildung führen kann. Ähnlich wie bei dem normalen Pickel bildet sich auch hier Entzündungsflüssigkeit, die den Talggang verstopft und zu Schmerzen und Rötung führt. In diesem Fall ist es häufig sehr schwierig den Flüssigkeitsstau zu entlasten und je mehr man daran herumdrückt, desto schlimmer wird es.

Ursachen:

  1. Hormonstörungen und Hormonschwankungen

Personen mit stärkerer Akne haben einen höheren Anteil des Enzyms 5-Alpha-Reduktase. Dieses wandelt Testosteron (das männliche Geschlechtshormon) in eine mehr aktive Form um, die DHT genannt wird. Dies widerum führt dazu, dass die Produktion der Talgdrüsen gesteigert wird und zu einer schnellen Verstopfung führt. Das ist der Grund dafür, dass Hormonschwankungen und -störungen zu Akne führen.

  1. Ernährung

Viele verschiedene Nahrungsmittel fördern Entzündungen und fördern Akne daher. Milch ist einer dieser Entzündungsfaktoren. In Folge #16 spreche ich etwas mehr über Milch und dessen Einfluss auf die Gesundheit. Es enthält wachstumsfördernde Hormone und steigert den Insulinspiegel – beides macht Akne schlimmer.

Auch ein erhöhter Blutzuckerspiegel scheint Akne zu verstärken und wirkt entzündungsfördernt. Dies ist der Fall wenn Fruchtzucker, Fabrikzucker, Weißmehlprodukte und Milch konsumiert werden.

  1. Schlechte Darmgesundheit

Schon 1940 vermuteten John H. Stokes und Donald M. Pillsbury, das Störungen des Verdauungstrakts einen Zusammenhang mit Hautproblemen, Depressionen und Angstzuständen haben. Damals wurde diese Annahme abgetan, wird aber heute immer klarer gesehen. Darmgesundheit und Darmflora hat einen entscheidenden Einfluss auf die Allgemeingesundheit und viele Störungen dieses Systems machen sich in Form von Akne bemerkbar.

  1. Stress, zu wenig Schlaf

Stress hat nachgewiesenermaßen einen starken Effekt auf das Verdauungssystem und damit auch auf die Nährstoffaufnahme im Darm.

Verminderter Schlaf hindert nicht nur Entgiftungsprozesse, sondern stört außerdem die Hormonproduktion erheblich. Beides kann damit einen großen Einfluss auf die Haut haben.

Behandlung:

Konventionelle Behandlung

  1. Antibiotische, meist, orale Behandlung

Das Ziel hierbei ist die Entfernung des Bakteriums Propionibacterium acnes, welches sich bei einer entzündlichen Akne stark vermehrt.

Leider verursacht die Einnahme von Antibiotika eine generelle Immunschwäche und stört die Darmflora erheblich, was, wie vorher besprochen, nicht wirklich förderlich ist.

  1. Retin A Creme

Diese Creme wird nur in sehr schweren Fällen in Erwägung gezogen und wurde mir selbst auch einmal angeboten. Glücklicherweise war ich intuitiv davon abgeneigt meine Haut mit dieser Creme auszutrocken und praktisch zu verbrennen um eine neue Hautschicht zu bilden. Die Nebenwirkungen dieser Creme können massiv sein und deshalb sollte diese Behandlung nicht zu schnell angewandt werden!

Alternative Behandlung

  1. Ernährung

Wie vorher schon erwähnt, spielt die Ernährung eine entscheidende Rolle um Hautprobleme auszulösen. Genauso, kann man Ernährung aber auch nutzen um gerade diese Hautprobleme zu behandeln.

Natürlich ist jeder Fall ganz individuell, doch macht es Sinn bestimmte Anteile der Standarternährung zu streichen:

– Zucker
– Weißmehlprodukte
– Kuhmilchprodukte
– Obst (zumindest für ein paar Wochen)

Besonders bei jemandem, wie z.B. mir, die leicht zu Hormonstörungen neigt, macht es einen sehr großen Unterschied im Hautbild wenn ich immer wieder Ausnahmen mache. Wenn du auch dazu neigst, musst du wohl, oder übel sehr strickt mit deiner Ernährung sein und dir am Besten etwas Hilfe bei der Umsetzung holen.

Die Entfernung der vorher aufgezählten Nahrungsmittel bedeutet auch eine starke Entlastung für den Darm und hilft bei der Heilung des Darms und fördert damit auch die Nährstoffaufnahme.

Kräutertees um Bakterien zu reduzieren

  1. Nährstoffergänzung

Bestimmte Vitamine, Mineralien und Fette unterstützen die Haut, den Darm und die Zellheilung. Außerdem haben sie enzündungshemmende Wirkungen und sorgen damit für ein wesentlich gesünderes Hautbild.

Zu den Nahrungsergänzungsmittel, die ich gerne nutze, sind folgende:

– Vitamin A
– Vitamin C
– Zink
– MSM
– Vitamin D3
– Fischöl
– Probiotische Ergänzung

Alle Ergänzungsmittel kannst du in meinen Empfehlungen bestellen. Mengenangabe bitte mit Berater, bzw. Behandler besprechen!



 

  1. Oberflächliche Behandlung

Sanfte Reinigung

Viele Reinigungsmittel aus dem Drogeriemarkt haben schädliche und agressive Inhaltsstoffe, die die Haut zusätzlich belasten. Besser sind schonende Mittel, wie z.B. Kokosnussöl zum abschminken oder natürliche, schonende Alternativen

Toning

Apfelessig ist ein hervorragender Toner. Einfach mit einem Wattepad die Haut mit Bio-Apfelessig (unerhitzt, mit der „Mutter“) behandeln. Damit tötet man schädliche Bakterien ab und stellt die natürliche Hautflora durch hilfreiche Bakterien wieder her.

 

Sanftes Peeling

Regelmäßiges Peeling entfernt abgestorbene Hautzellen, die Porenausgänge verstopfen und damit Akne verstärken können. Natron eignet sich als neutralisierendes Peeling und enthält keine schädlichen Zusatzstoffe. Einfach das Gesicht anfeuchten, Natronpulver auftragen und mit sanften Kreisbewegungen Hautschüppchen entfernen.

Feuchtigkeitspflege

Genauso wie bei Reinigungsmitteln, gibt es auch bei Feuchtigkeitspflege viele schädliche Produkte, die vermieden werden sollten.

Eine gute Alternative ist auch hier Kokosnussöl.

Wenn man da etwas mehr für die Haut tun möchte, kann man natürlich auch folgende Feuchtigkeitspflege selbst herstellen:

2 EL Aloe Vera Gel
1 EL Kokosnussöl
1 TL Hagebuttenöl
5 Tropfen Ätherisches Öl: Teebaumöl
5 Tropfen Ätherisches Öl: Lavendel


 

  1. Natürliche Behandlung von betroffenen Stellen

Wenn man merkt, dass ein Pickel im Anmarsch ist, hilft es häufig ungemein einen winzig kleinen Tropfen Teebaumöl darauf zu geben um die Bakterien zu bekämpfen und die Entzündung zu reduzieren.

  1. Sonstige Tipps

Vermeide zuviel Sonne
Sonne ist ein Stressor für die Haut und ist nicht förderlich wenn die Haut sowieso empfindlich ist. Deshalb Sonnenbaden auf die Zeit verschieben in der die Haut wieder freundlicher drein schaut.

 

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