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Sex – warum SIE manchmal nicht will

Scheidenpilz und andere vaginale Infektionen

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Wir alle wissen ja mittlerweile wie Baby’s entstehen und das Thema Sex ist kein Tabu mehr sobald man im Kinderwunschstrudel ist: ständig muss man vor wildfremden Ärzten die Beine breit machen und über sein Sexleben berichten oder sich sogar von denselben Ärzten vorschreiben lassen wann genau man Liebe macht – alles nicht ganz so romantisch wie man es sich wünscht!

Ich kann mich noch erinnern, als wir am Anfang unserer Kinderwunschreise waren, musste ich natürlich auch meine Basaltemperatur messen und einen dieser Kalender führen, die durch Temperaturunterschiede anzeigen wann der Eisprung ist – und wann genau wir Liebe miteinander machen. Als ich nach ein paar Wochen wieder im Stuhl saß und meine Frauenärztin sich meine Tabelle ansah, schaute sie mich komisch an und sagte: „Sie wissen schon, dass Sie auch Sex haben müssen um schwanger zu werden, oder?“

Keine unübliche Frage, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon wieder eine Pilzinfektion – wie so gut wie jeden Monat!
Fast jede Frau ist davon betroffen und das macht den Liebesakt wirklich sehr unangenehm und schmerzhaft!

Da dieses Thema immer wieder von meinen Klienten aufkommt und ich selbst in der Vergangenheit so stark darunter gelitten habe, möchte ich es auch hier ganz offen ansprechen.

Was genau sind vaginale Infektionen, wie entstehen sie und wie wird man sie wieder los?

Zum einen gibt es verschiedene Arten von vaginalen Infektionen und von ihnen betroffen zu sein ist alles andere als ein Zeichen von Unsauberkeit und hat auch nicht unbedingt mit ständig wechselnden Sexualpartnern zutun!

Die Symptome einer vaginalen Infektion sind:

– größere Mengen an Ausfluß
– unübliche Farbe, Geruch oder Konsistenz des Ausflusses
– Schmerzen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr

Die Gründe dafür sind folgende:

  1. Sexuell übertragene Infektion
  2. Durch die Störung des empfindlichen vaginalen Ökosystems was wiederum dazu führen kann, dass Mikroorganismen, die natürlicherweise da sind, zu stark werden, überhand nehmen und eine Infektion verursachen.Das Scheidenmilieu hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem pH Wert, dem Gewebezuckerwert, der Gegenwart von freundlichen Bakterien, dem natürlichen Abfluss und ob eine regelmäßige Menstruation stattfindet. Natürlich spielt hierbei auch die Verhütungsart eine entscheidende Rolle und auch welche Art von Unterwäsche getragen wird. So ist z.B. die Gefahr eine Infektion zu bekommen dreimal höher, wenn man Reizwäsche und Seidenstrumpfhosen trägt als wenn man Baumwoll- oder Bambusfaserunterwäsche trägt weil der Scheidenbereich niemals vollständig trocknen kann.

Kommen wir nun zu den verschiedenen Infektionsarten, die den Scheidenbereich betreffen können:

  1. Pilzinfektionen
    Seit der Nutzung von Antibiotika hat sich die Zahl der von Scheidenpilz betroffenen Frauen dramatisch gesteigert. Wie in Folge #3 schon erwähnt, zerstört Antibiotika nicht nur die schlechten, sondern auch die guten Bakterien, die Teil der Körperflora sind und vor Infektionen schützen. Ist diese Flora eingeschränkt, macht sich das auf verschiedene Arten bemerkbar – z.B. wiederkehrende Scheidenpilzinfektionen.Häufig wird der Pilz vom Darm in die Scheidenregion übertragen, doch gibt es hier auch weitere Faktoren, die die Pilzinfektion begünstigen:- Allergien
    – Antibiotika
    – Diabetes
    – erhöhter vaginaler pH Wert
    – Pilzbefall des Verdauungssystems
    – hormonelle Verhütungsmethoden
    – Reizwäsche und Feinstrumpfhosen
    – Schwangerschaft
    – CortisoneinnahmeDas Hauptsymptom des Scheidenpilzes ist starkes Jucken. Dazu kommt meistens, dass der Ausfluss dick, körnig und wie Frischkäse ist. Er kann auch leichte Blutspuren enthalten.
  1. Bakterielle Vaginosis
    Man kann eine Pilzinfektion von einer bakteriellen Vaginosis unterscheiden indem man auf den Geruch des Ausfluss achtet. Bei einer normalen Pilzinfektion ist er geruchlos, eine bakterielle Vaginosis riecht fischig, faulig. Es entsteht, weil das Scheidenmilieu gestört ist indem das Hauptbakterium, das ein gesundes Milieu bildet, lacotbacilli, reduziert wird und dadurch ein Bakterium, das die Scheidenschleimhaut zersetzt überhand nimmt.
    Durch die Zersetzung von Eiweiß entsteht dieser unangenehme Geruch und der Ausfluss ist häufig grau, fest, schaumig oder sogar teigartig.Der Grund für diese Infektion ist zu häufiges Reinigen, vor allem wenn Shampoos oder Duschgels im Bereich der Scheide verwendet werden.
    Dies stört einfach die Balance und führt dazu, dass ein Bakterium, das natürlicherweise im Körper ist, einfach zu stark wird.
  1. Trichomonas Vaginalis
    Dies ist ein Parasit, der durch Sex übertragen wird, aber nur bei einem ganz bestimmten pH Wert überleben kann (5.5-5.8). Der gesunde pH Wert in der Scheide liegt zwischen 3,5-4,5. Die Symptome sind Ausfluss, Juckreiz und Brennen.
  1. Tripper
    Die Symptome von Tripper sind: Schmerzen, blutiger, eitriger Ausfluss und können wegen Entzündungen des Beckenbodens schnell in Unfruchtbarkeit enden. Von dieser Infektion sind verstärkt junge Frauen betroffen weil deren Scheidenhaut während der Pubertät wesentlich dünner ist als danach. Bestehen die genannten Symptome, muss so schnell wie möglich gehandelt werden um die Gefahr der Unfruchtbarkeit zu vermeiden.
  1. Herpes simplex
    Herpes kann man am Mund bekommen, aber auch im Scheidenbereich. Das ist dann mit Abszessen verbunden und ist eine sehr unangenehme Form der vaginalen Infektion. Dies ist ein Thema für sich, weshalb ich es hier nur kurz anschneiden werden. Sag mir aber gerne bescheid wenn du mehr Informationen dazu haben möchtest.
  1. Chlamydien
    Dies ist eine Infektion die ebenfalls von einem Parasiten verursacht wird. Leider hat man selten Symptome doch wird es aber häufig im Zusammenhang mit einer Scheidenpilzinfektion entdeckt.Chlamydien sind gefährlich, weil die Infektionen sich auf den Muttermund, die Eileiter und die Gebärmutter ausbreiten kann. Dies kann zu einer Vernarbung dieser Organe führen und dadurch eine Schwangerschaft unmöglich machen.

Behandlungsmethoden:
Auch wenn sich das jetzt alles sehr gruselig angehört hat, kommen doch die meisten Fälle einer Scheideninfektion von einer ganz normalen Pilzinfektion und können leicht und ungefährlich behoben werden.
Doch weil die Gefahr der Unfruchtbarkeit so hoch ist, macht es dennoch Sinn mit dem Frauenarzt abzuklären um welche Art der Infektion es sich genau handelt.

Die Empfehlungen, die ich im Folgenden gebe, sind genau das: Empfehlungen und sollten erst nach Abklärung angewandt werden. Erst wenn klar ist, dass es sich nicht um eine ernste Erkrankung handelt.

Wenn klar ist, dass es sich um einen Scheidenpilz oder eine bakterielle Vaginosis handelt, können folgende natürliche Schritte vorgenommen werden:

  1. Ernährung anpassen:
    Um die Pilzinfektion zu dämpfen sollten Nahrungsmittel, die Zucker, Weißmehl oder Hefe enthalten, vermieden werden. Dazu gehört auch Alkohol, Käse, Trockenfrüchte, Melonen, Erdnüsse und alles, das eine Unverträglichkeit auslösen könnte
  1. Die Anzahl von lactobacilli fördern:
    • Den Vaginalbereich mit einer Lösung aus probiotischen Bakterien spülen
    • Unerhitzter, roher Joghurt kann auch verwendet werden um Lactobacilli zu fördern. Dabei ist aber sehr wichtig zu kontrollieren ob der Joghurt tatsächlich mit Laktobacilli verarbeitet und nicht erhitzt wurde.
    • Außerdem ist die Anzahl an guten Bakterien meist generell sehr gering weshalb ein auch ein orales Probiotika genommen werden sollte.
  2. Oberflächliche Vitamin C Behandlung
    Hierbei kann täglich eine 250mg Tablette Vitamin C in die Vagina eingeführt werden für ca. eine Woche. Studien haben gezeigt, dass die Genesung erheblich beschleunigt wurde und das Scheidenmilieu schneller wieder hergestellt wurde als ohne diesen Zusatz. (Wie bei allen anderen Nahrungsergänzungsmitteln, bitte auch hier genau nachlesen was auf der Inhaltsliste steht!!!)
  1. Teebaumöl
    Es hat sich immer wieder gezeigt, wie effektiv Teebaumöl bei Infektionen wirkt. Für diesen Fall 10ml Wasser mit 1ml Teebaumöl mischen und damit täglich spülen und 1x wöchentlich einen getränkten Tampon einführen.

Grundsätzlich gilt in diesem Fall allerdings, dass auch hier wieder die Körperflora eine entscheidende Rolle spielt und wenn die ständig durch die falsche Ernährung gestört oder geschwächt wird, werden auch diese Infektionen ständig wiederkehren.

Ich kann euch erzählen, dass ich seit 2014 nicht eine einzige Infektion hatte, obwohl das vor der Umstellung meiner Ernährung und meines Lebensstils eine regelmäßige Plage war.

Die oben genannten natürliche Behandlungshilfen können HIER bestellt werden.

 

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